Zwischen Tradition und Moderne: das neue Wirtshaus „Zum Stiftl“

Zwischen Tradition und Moderne: das neue Wirtshaus „Zum Stiftl“

Freilich, Wirtshäuser gibt es in München wie Sand am Meer – schließlich gehört die Wirtshaus-Geselligkeit, die bodenständige Küche und das gemütliche Flair zum Münchner Lebensgefühl dazu. Trotz des großen Angebots hat „im Tal“ zwischen Marienplatz und Isartor im Juni 2018 ein weiteres Wirtshaus seine Pforten geöffnet – und das bietet neben der typisch-urigen Gemütlichkeit auch moderne Ansätze, die das Konzept des „Zum Stift“ sehr spannend machen. Wir haben schon mal reingeschaut – und gekostet! Unser Fazit: ein Besuch lohnt sich definitiv!

Zum Stiftl 13Gerade mal 12 Wochen nahm sich Wirt Stefan Stiftl für die Renovierung der Räume der ehemaligen Santander-Bank im Tal. Ein straffer Zeitplan – der aufging! Mit seinem Konzept will Stiftl gezielt junge Münchner ansprechen.

„Die Intention war es, eine Wirtshausatmosphäre mit Herz zu schaffen, die den modernen Zeitgeist und unsere Traditionen perfekt verbinden. Gerade für Gäste, die nicht viel zeit haben in der Mittagspause, haben wir Bereich mit Barhockern an den großflächigen Fenstern geschaffen. Ein idealer Ort auch, um seinen Laptop aufzuschlagen und dabei eine gemütliche Münchner Atmosphäre zu genießen“.

Das Konzept ist einfach … und gerade deswegen so reizvoll. Die „Mittagspausenplätze“ im vorderen Bereich des Restaurants sind in der Tat speziell für eiligere Gäste gedacht, die auf lange Wartezeiten verzichten möchten oder vielleicht auch in der Mittagspause auf einen kleinen Happen alleine unterwegs sind. Bayerische Schmankerl, täglich wechselnde Mittagsangebote und leckere Brotzeiten verköstigen die Mittagsgäste schnell, gesund und sättigend.

Zum Stiftl 11Ein Blick auf die Speisekarte lässt Erinnerungen an die Kindheit wieder aufleben: Pausenbrote, Schinkennudeln, Strammer Max, Bratwürste oder Milchreis findet man in fast keinem Münchner Wirtshaus mehr auf der Karte – im „Zum Stiftl“ schon! Super finde ich auch den „Madl Schweinebraten“, eine kleinere Portion Schweinebraten mit Kruste und Kartoffelknödel in Doppelbocksauce. Auch sonst bekommt man hier alles, was das Hausmannskost-Herz begehrt: Münchner Schnitzel, Kalbsfleischpflanzerl, Käsespätzle, Wurstsalat oder Obazda verwöhnen den hungrigen Magen. Unbedingt probieren solltet ihr außerdem die „Sennerbratwurst Andi’s Spezial“ mit milden Bergkäse im Inneren und Röstzwiebeln – narrisch guad!

Verzehrt werden können die Speisen zum Beispiel an den Einzelplätzen direkt an den großen Fenstern – hier hat man besten Blick auf die Einkaufsstraße … und superschnelles WLAN. Denn freilich hat man beim Stiftl auch daran gedacht, dass viele selbst in der Mittagspause mal kurz ihre Mails checken wollen. Und falls der Akku dazu nicht reicht: im Untergeschoss gibt es Handy-Ladestationen.

Im hinteren Bereich laden wuchtige Holztische und holzvertäfelte Wände, kombiniert mit modernen Elementen aus Stahl, zum Verweilen ein. An der Bar werden täglich frische Wirsthauslimonaden gezaubert (unbedingt probieren!), außerdem schenkt das „Zum Stiftl“ verschiedene Craft Biere sowie Hacker Pschorr Biere aus. Die Preise sollen dabei trotz der Lage mitten in der Innenstadt human bleiben: 0,5 l Helles gibt es für 3,90 Euro.

Insgesamt bietet das „Zum Stiftl“ in den hellen, lichtdurchfluteten Räumen Platz für 196 Personen; 130 Außenplätze laden außerdem zum „biergarteln“ ein.

Unser Fazit: in den hellen Gasträumen fühlt man sich sofort wohl, die Sitzplätze an den großen Fenstern sind ein tolle Idee – und das Essen ist wirklich sehr gut und vor allem bodenständig! Wir werden auf jeden Fall öfter hingehen!


Zum Stiftl 4Mehr Infos:

Zum Stiftl, Tal 15, 80336 München

Webseite: www.zum-stiftl.de

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