Zum 70. Todestag von Karl Valentin: DIE VERKAUFTE BRAUT im Stadtmuseum

Zum 70. Todestag von Karl Valentin: DIE VERKAUFTE BRAUT im Stadtmuseum

Zum 70. Todestag von Karl Valentin: DIE VERKAUFTE BRAUT am Do 15.2.18 um 19.00 Uhr in der „Open Scene“

Zum 70. Todestag von Karl Valentin (4. Juni 1882 – 9. Februar 1948) zeigt das Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum am Donnerstag, 15. Februar 2018 um 19.00 Uhr in der nächsten „Open Scene“ das Lustspiel „Die verkaufte Braut“ von Max Ophüls (1932) nach der Komischen Oper von Bedřich Smetana mit Karl Valentin in der Rolle des Zirkusdirektors Brummer.

Die verkaufte Braut

1859 auf einem Kirchweihfest in Böhmen: Der Heiratsvermittler Kezal will die Bürgermeistertochter Marie an Wenzel, den Sohn des reichen Micha, verkuppeln. Marie verliebt sich aber in den Postkutscher Hans und versteckt sich mit ihm im Trubel des Kirchweihfestes. Wenzel dagegen hat nur noch Augen für die Zirkustänzerin Esmeralda. Durch Kezals Vermittlungsprämie für Maries Heirat entsteht  Unfrieden und Chaos, das nur durch den Ausbruch eines Zirkusbärs und die unvorhersehbaren Folgen wieder ins Lot gebracht wird.

karl-valentin-filmvorfuehrungDer Film wurde im Mai und Juni 1932 in der Umgebung von München und in den Emelka-Studios in Geiselgasteig gedreht. Um eine möglichst wirklichkeitsnahe Kirchweihatmosphäre zu schaffen, wurden echte Jahrmarktsleute engagiert, die mit ihren Familien zum Drehort kamen. Karl Valentin ist, unterstützt von Liesl Karlstadt, in seinem ersten Tonfilm zu erleben. Dieser erste „Operntonfilm“ mit zahlreichen Außenaufnahmen war beim Publikum ein großer Erfolg und bedeutete für den bis dahin kaum bekannten Max Ophüls den Durchbruch als Regisseur.

„In leichter Akzentverschiebung adaptierte Version von Smetanas gleichnamiger komischer Oper, die in erster Linie vom virtuosen Einsatz der Kamera, der Natürlichkeit der Szenerie, der ironischen Würze und den komödiantischen Auftritten Karl Valentins lebt. Von großem Reiz auch die gelungene Umsetzung der Musik in filmische Bildkompositionen.“ (Lexikon des internationalen Films)

Karten können vorbestellt werden unter Tel. 089/ 233 96450.
Der Eintritt kostet € 4 / € 3 für Mitglieder des Fördervereins MFZ.

Foto: Siegmund von Suchodolski 1932/ Münchner Stadtmuseum

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