Wings for Life World Run – Laufen für den guten Zweck

Wings for Life World Run – Laufen für den guten Zweck

Deutschland schnürt die Laufschuhe: Mit dem Wings for Life World Run feiert das einzige globale Laufevent am 7. Mai sein weltweites Comeback. Deutscher Austragungsort ist zum dritten Mal in Folge München. Im Olympiapark werden um 13 Uhr Ortszeit tausende Läufer die Startlinie überqueren – zeitgleich mit Startern in zahlreichen Städten auf fünf Kontinenten. Ihre gemeinsame Motivation: laufen für diejenigen, die es selbst nicht können. Denn die Startgelder fließen zu 100 Prozent in die Wings for Life Stiftung und unterstützen damit die Rückenmarksforschung. Jeder – vom Hobbyläufer bis zum Profi – ist so lange auf der Strecke, bis ihn das Catcher Car einholt. 

Querschnittslähmung heilbar machen ist das erklärte Ziel der Wings for Life Stiftung. Dafür laufen seit 2014 jährlich tausende Menschen zeitgleich auf der ganzen Welt. Die Zahlen aus 2016 sprechen für sich: Eine Rekordeinzeldistanz von 88,4 Kilometern, gelaufen von Giorgio Calcaterra in Mailand, insgesamt 255.000 gelaufene Kilometer und eine gesammelte Spendensumme von 6,6 Millionen Euro. In München gewann Langstrecken- und Ultraläufer Florian Neuschwander, der auch im Mai wieder an den Start geht: „Dieser Lauf bewegt die ganze Welt und ist deshalb eines meiner sportlichen Highlights. Für 2017 habe ich dabei ein besonders ehrgeiziges Ziel: Zusammen mit meinem Team will ich so viele Kilometer auf die Straße bringen, dass wir es einmal um die Welt, also 40.000 km, schaffen. Ich selbst werde am 7. Mai in Topform antreten, um das Catcher Car so lange wie möglich auf Abstand zu halten.“

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Wings for Life World Run Crowd(c)Marc Mueller Red Bull Content Pool

Um mitzulaufen muss man allerdings kein Profi sein. Auch 2017 starten Rollstuhlfahrer und Läufer Seite an Seite in ein und demselben Rennen. Unabhängig davon, wie weit die Teilnehmer kommen, setzen sie sich bereits mit ihrer Registrierung für den guten Zweck ein. „Das Besondere des Wings for Life World Run ist: Jeder kann mitmachen, ob man nun zehn Kilometer läuft oder Marathondistanz und mehr! Jeder erreicht das Ziel, denn das Catcher Car, die mobile Ziellinie, holt jeden ein“, so Florian Neuschwander. 30 Minuten nach Startschuss nehmen sogenannte Catcher Cars an allen Standorten gleichzeitig Fahrt auf und holen nach und nach die Teilnehmer ein. Das Verfolgerauto steigert dabei in festgelegten Intervallen seine Geschwindigkeit und fungiert als mobile Ziellinie auf vier Rädern. Wer überholt wird, ist automatisch aus dem Rennen. Der Läufer und die Läuferin die weltweit zuletzt eingeholt werden, sind die globalen Wings for Life World Run Champions.

Anmelden unter: www.wingsforlifeworldrun.com

Startgebühr: 43 Euro (inkl. MwSt.). Ab dem 1. April wird das Startgeld bei 49 Euro liegen. Die Startgelder fließen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung.

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