Schmankerltour auf dem Münchner Christkindlmarkt

Schmankerltour auf dem Münchner Christkindlmarkt

Noch bis zum 24.12.2016 läuft der Münchner Christkindlmarkt auf dem Marienplatz – genug verbleibende Zeit also, um gemütlich über den schönen Weihnachtsmarkt zu schlendern, in den Auslagen der Stände zu stöbern und ein paar leckere Schmankerl zu genießen. Gemeinsam mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft, dem Veranstalter des Christkindlmarktes, haben wir uns auf eine kleine Schmankerltour begeben und einige Highlights entdeckt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte!

Unter dem mächtigen, zauberhaft geschmückten Christbaum vor dem Rathaus wartete bereits Frau Dr. Waldorf auf uns. Sie ist eine der Stadtführerinnen Münchens – und brachte uns nicht nur zielsicher von Stand zu Stand, sondern versorgte uns auch mit spannendem München-Wissen, lustigen Anekdoten und geschichtlichen Hintergründen. Ganz ehrlich: selbst für geborene Münchner wie mich kommen da noch etliche unbekannte Fakten ans Licht! Deswegen werde ich definitiv auch endlich einmal eine Stadtführung machen. Man lernt ja nie aus – und Gscheidmeier-Wissen habe ich immer gern parat.

Gemeinsam mit muenchen.de, einigen Münchner Bloggern und Instagramern ging es dann auf gemütliche Schmankerltour!

So lernten wir gleich am ersten Stand, dass der Leberkaas ursprünglich gar nicht aus Bayern, sondern aus der Pfalz kommt. Trotzdem gibt es am Stand Nr. 61, direkt am Marienplatz, einen frisch gebackenen Leberkäs aus München: den „Christkindl Leberkäs“. Der Leberkaas hier besteht auch aus Rindfleisch, Schweinefleisch und Speck (der als Geschmacksträger nicht fehlen darf) – wird vom findigen Team des „Christkindl Leberkäs“-Stands aber nun noch mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Kardamom und Anis verfeinert. Das klingt erstmal abenteuerlich … aber nachdem der Stand so gut besucht war, und der Leberkaas auch wirklich sensationell duftete, haben wir ihn freilich gekostet. Unsere Meinung: sehr gut! Mir hat der Christkindl Leberkäs fast sogar besser geschmeckt als der Herkömmliche. Die weihnachtlichen Gewürze schmeckt man nur ganz zart heraus – und passen hervorragend. Auch meine Freundin Carmen war angenehm überrascht! Solltet Ihr dort vorbeikommen, lasst mich gerne Eure Meinung dazu wissen! Ich bin gespannt, wie der Christkindl Leberkäs Euch schmeckt!

Stand Nr. 150 am Rindermarkt kredenzte uns dann „Altbairische Spezialitäten“. Schon allein ein Blick in die kleine Küche und die Auslage lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen! Aufgrund meiner Glutenunverträglichkeit konnte ich leider die Schupfnudeln und Kaasspatzn nicht probieren – aber wofür hat man seine Freundin dabei?! Carmens Urteil: lecker! Und auch meine Portion mit Braten und Sauerkraut war köstlich! Im Großen und Ganzen ist mir aufgefallen, dass auf dem Christkindlmarkt mit Lebensmittelunverträglichkeiten sehr problem- und reibungslos umgegangen wird; das Angebot für Veganer, Vegetarier und Gäste mit Lebensmittelunverträglichkeiten ist in diesem Jahr auch noch mehr ausgebaut worden – und kommt sehr gut an.

Ach ja: als alter Bio-Käufer und -Esser freut es mich natürlich besonders, dass an jedem Stand mindestens eine Speise in Bio-Qualität angeboten wird! Top!

Ein weiteres Highlight war definitiv Spöckmeier’s „Christkindl Stüberl“ auf dem Sternenplatz am Rindermarkt (Stand Nr. 152). Schon alleine der Stand ist wunderschön aufgebaut und dekoriert. Feuerstellen laden zum Aufwärmen ein. Und am Standl gibt es nicht nur Punsch, sondern: Glühbier sowie gestacheltes Bier. Ich gebe zu, dass ich noch nie vorher von gestacheltem Bier gehört habe – und so war die Zubereitung des Stachelbieres natürlich eine ganz besonders spannende Angelegenheit. Ein glühender Metallstachel wird in frisch gezapftes Hacker-Pschorr Münchner Dunkel gesteckt; dadurch karamellisiert das Bier und entwickelt einen ganz besonderen Geschmack! Und wie gesagt: schon alleine das Zuschauen macht Spaß! Unbedingt mal ansehen!

Das Glühbier ist warm und leicht aromatisiert – es wird auf 45 Grad erhitzt und dann mit verschiedenen Elixieren verfeinert. So kann man zwischen Geschmacksrichtungen wie „Krampal“ (mit Ingwer und Chili-Vanille), „Dunkler Engel“ (mit Kakao und Rum) oder „Nikolaus“ (mit Apfel, Zitrone und Mandel) wählen.
Auch in Sachen Bier müssen wir der kompetenten Meinung von Carmen vertrauen: sie hat die Biervariante mit Chili probiert und lächelnd abgenickt. Das Stachelbier hat ihr noch besser geschmeckt – und weil es grad so a Gaudi war, hat sie ihr Bier auch gleich mehrmals erneut „stacheln“ lassen.

Ein Stand für die Schleckermäulchen wie mich ist auf jeden Fall Stand Nr. 146 am Rindermarkt. Hier gibt es Honignougat – und zwar bis zum Zuckerschock! 😉 Wir durften einige Variationen probieren – mir haben alle geschmeckt! Ehrlich gesagt, hätten wir den ganzen Abend an diesem Stand zubringen können. Wenn ihr dort vorbeikommt, lasst Euch vom Chef die verschiedenen Sorten erklären; und greift an der Probierstation zu. Danach wollt Ihr eh den ganzen Stand mit nach Hause nehmen.

Beim Mandelhans in der Kaufingerstraße (Stand Nr. 95) ging es süß weiter. Der Mandelhans ist ein Profi in Sachen „Süßkram“ – er steht mit seinem Stand auch auf der Wiesn und der Auer Dult. Das Angebot an verschiedenen gebrannten Nüssen, Bratäpfeln und freilich auch Lebkuchenherzen ist riesig. Und LECKER!

Direkt nebenan liegt die „Lebkuchenbäckerei“ (Kaufingerstraße, Stand Nr. 96). Hier könnt ihr Euch mit Elisenlebkuchen eindecken – und besonders zu erwähnen sei auch hier: im Angebot gibt es zudem vegane Lebkuchen! Die schmecken übrigens genauso wie die „nicht veganen“ – also keine Angst, auch einfach mal etwas Neues zu probieren! Bei der Lebkuchenbäckerei könnt ihr auch direkt zusehen, wie Lebkuchen hergestellt werden. Das ist echt ganz interessant, wie die Teigmasse auf die Oblate aufgetragen wird – schaut den Meistern doch beim nächsten Christkindlmarktbesuch einfach mal ein wenig über die Schulter!

lebkuchenbaeckerei

Zu guter Letzt machten wir Stopp beim Crambambuli (Stand Nr. 99, Kaufingerstraße) und durften die köstlichen Bio-Kreationen verkosten. „Sog ned Glühwein“ heißt das Motto des Standes; und damit haben sie auch irgendwie recht! Zwar handelt es sich im weitesten Sinne natürlich um verschiedene Glühweinvariationen, diese sind aber im Unterschied zu anderen Glühweinen zu 100% aus biologischen Anbau. Verwendet werden Dornfelder Rotwein oder Grauburgunder Weißwein. Und gekeltert werden die Weine vegan in der Pfalz! Außerdem kommt der „Crambambuli“ mit einem Drittel weniger Zucker als herkömmliche Glühweine aus! Ziemlich viele gute Argumente also, um einen Abstecher dorthin zu wagen! Der Stand an sich ist übrigens schon eine Sehenswürdigkeit! Und die Weine sind wirklich köstlich – vor allem auch deswegen, weil sie nicht so pappsüß sind wie das sonstige Angebot.

Wir haben die Schmankerltour über den Christkindlmarkt sehr genossen und hatten jede Menge Spaß! Vielleicht konnten wir Euch ja ein paar Anregungen geben, was Ihr unbedingt noch ausprobieren müsst!

carmen-und-ichGanz liebe Grüße von Euren Testerinnen,

Susi & Carmen

Ach ja: noch mehr Infos erhaltet Ihr über http://www.christkindlmarkt-muenchen.de.

Wos anders intressants

  1. 17-adventskalender-bodenmaiser-hof 2 Übernachtungen inkl. Verwöhnpension im 4-Sterne-Superior-Hotel „Bodenmaiser Hof“
  2. 16-adventskalender-gutscheinbuch Ein Fest für Genießer: 10 Gutscheinbücher für München & Bayern zu gewinnen
  3. 15-adventskalender-fesch-mit-trash 2 Trachten-Schmucksets von „Fesch mit Trash“ zu gewinnen
  4. 14-adventskalender-saubzai Designer-Trachtenweste vom Label „Saubazi“ zu gewinnen
  5. 13-adventskalender-mei-bier 2×2 personalisierte Biertrachten inkl. Gläsern von „Mei Bier“ zu gewinnen