Scheiße, ich habe Ausdruckstanz gemacht – oder: „Im Sturm“ mit Django 3000

Scheiße, ich habe Ausdruckstanz gemacht – oder: „Im Sturm“ mit Django 3000

„Scheiße, ich mache Ausdruckstanz!!“ Diesen Satz rief mir meine Freundin während eines Konzertes der Band Django 3000 zu – und verschwand sofort wieder springend in der tobenden Menge. Und dieser Satz beschreibt ziemlich genau, wie es einem als Konzertbesucher geht. Jedes Mal. So auch am Mittwoch, den 18.01.2017, im Münchner Liveclub „Strom“, als die bayerische Gypsy-Band ihr neues Album „Im Sturm“ präsentierte. Schon mal vorweg gesagt: Scheiße, ich habe Ausdruckstanz gemacht!

Als ich die Band vor etwa zwei Jahren das erste Mal interviewte, war sie mir bis auf ihren YouTube-Hit „Heidi“ gänzlich unbekannt. Ich nahm das Album „Bonaparty“ mit nach Hause und war sofort infiziert von dieser Musik, die nicht nur in die Ohren, sondern vor allem in die Beine ging. Das darauf folgende Konzert machte mich innerhalb von Minuten zu einem springenden, zappelnden, mitsingenden Fan. Warum? Nicht nur die bayerischen Texte gefielen mir, sondern vor allem dieser dreckige, rockige, folkige, teils disco-lastige Gypsy-Zigeuner-Sound. Die Geige. Der Kontrabass. Die rauchige Stimme des Sängers. Irgendwie garniert mit einer ordentlichen Portion Wahnsinn, manchmal unfassbar rotzig, aber authentisch, ehrlich und echt.
Ich stand auf Festivals im Regen und tanzte mir die Seele aus dem Leibe, ich machte Ausdruckstanz in Bierzelten, ich sprang mitten auf dem Marienplatz mit hochgekrempeltem Rock gemeinsam mit anderen im Kreis und rockte sogar zuhause mit dem Staubsauger zur Django-Musik durch die Wohnung.

Mit Spannung erwartete ich also das neue Album „Im Sturm“, das ab dem 20.01.2017 im Handel erhältlich ist.

Django 3000 im SturmIch sage es, wie es ist: „Im Sturm“ ist geil. „Im Sturm“ klingt nach Sturm, klingt nach Veränderung, klingt nach Umschwung. Wer ein Album wie „Bonaparty“ erwartet, der wird erstmal irritiert sein. Das war ich anfangs auch. Mehr ruhige Nummern, ernstere Töne, modernerer Sound, hiphop-lastige Drums, musikalische Einflüsse aus fremden Kulturkreisen und Ländern, Synthesizer und eine Band, die irgendwie erwachsener, aber definitiv nicht vernünftiger geworden ist. Da wird immer noch gerockt, geholzt und ausprobiert; da kracht es manchmal ganz gewaltig, um dann wieder sanft die Gehörgänge zu streicheln. „Im Sturm“ ist anders; es bewegt viel tiefgründiger. Und das ziemlich fett.

Beim ersten Hören dachte ich: nö; einfach nö. Jetzt denke ich: Hell, yeah! … und mag das neue Album bereits lieber als das Alte. Man muss sich drauf einlassen, verstehen, dass auch die Band sich weiterentwickelt, Eindrücke und Erfahrungen verarbeitet, weiter wächst und Neues ausprobieren will. Freilich, als Fan liebt man den typischen Sound, mag man die altbekannten Songs und die vertrauten Kompositionen – aber hey, „auf der Stelle treten“ war noch nie wirklich cool. Und deswegen: ich werfe mich total gerne mit Django 3000 in den Sturm – beim gestrigen Release-Konzert habe ich es gleich mal ausprobiert und mich treiben lassen. Und das gute, alte Django 3000-Konzept funktioniert auch bei „Im Sturm“ hervorragend. Ich sag nur: Scheiße, ich habe auch diesmal wieder Ausdruckstanz gemacht!

Mehr Infos: www.django3000.de

Das neue Album: http://www.django3000.de/django-3000-new-album.html

Foto Copyright: Südpolmusic GmbH München 

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