Max & Moritz, München

Max & Moritz, München

 

FAKTEN:  
Name Club: Max und Moritz (Test überarbeitet am 06.06.2008)
Adresse: Maximiliansplatz 5, MünchenS-Bahn/U-Bahn Stachus Karlsplatz
Homepage: www.maxundmoritz.tv
Eintrittspreis: 8 Euro. Teuer. Aber: dafür sind die Getränke dann sehr günstig.
Preise Garderobe: 1,50 Euro pro Nase – zwei Teile kosten nicht extra…Aber: Taschen müssen extra bezahlt werden, die können nicht zur Jacke dazugehangen werden.
Outfit/Schuhe ? Herrlich: man kann eigentlich kommen, wie man will. Zwar nicht unbedingt wie der letzte Assi, aber von leger (mit Turnschuhen) bis schick habe ich echt alles gesehen.
Trachtenfreundlichkeit? Laut Geschäftsführer kann ich immer und jederzeit in Tracht aufkreuzen – ist auf keinen Fall ein Grund, warum man nicht reingelassen wird. Er meinte, sie haben letztes Mal sogar ein Mädel im Engelskostüm reingelassen. Und einen, der als Hase verkleidet war…Interessante Vorstellung so auf der Tanzfläche…Na, zumindest fällt man dann in Tracht nicht mehr auf…
Publikum (Alter, Style): Ich schätze, dass ich eine der Ältesten dort war – ist aber nicht weiter beunruhigend, weil ich das ja fast überall bin *lach*. Geschätztes Durchschnittsalter: 24. Von fiesen HipHopern über Rocker bis hin zum verträumten Hippie-Mädchen alles vorzufinden. Stylisch, aber nicht zu aufgedonnert – einfach: Partypeople!
Atmosphäre? Stimmung? Fetzengaudi, Partystimmung, locker, lässig, cool. Zum Abfeiern genau das Richtige.

Fazit

Wer bereit ist, ca. 10 Minuten Wartezeit draußen und 8 Euro Eintritt zu akzeptieren, dem gefällt es dann auch drinnen. Die Leute im Club sind alle in bester Laune, das Publikum ist total gemischt und einfach gut drauf. Stimmung pur und meiner Meinung nach momentan der beste Laden in München, um ordentlich Spaß zu haben. Keine Snobs, keine Assis – alle herrlich normal und herrlich unkompliziert. Kein "sehen und gesehen werden", sondern einfach nur feiern. Die Partystimmung ist auf jeden Fall ansteckend. Die Jungs vom Personal waren alle gut drauf, a Gaudi hamma g’habt und wieder kommen werden wir bestimmt auch. In der Hoffnung, dass dann auf allen Klos Toilettenpapier da ist. Die Location ist groß und auf den Tanzflächen ist jede Menge Platz. Eine Flasche Prosecco kostet 17 Euro – das ist angesichts der Wucherpreise in den CLäden rundrum wirklich gut. Auch der Rest der Getränke ist absolut bezahlbar. Was auch noch erwähnt werden sollte: es gibt einen Pizzastand IM Laden– das find ich cool und auch gut durchdacht! Zum Futtern muss man also nicht mal mehr rausgehen – und getanzt wird mit Klimaanlage – genial!
Wer in Partystimmung ist, der ist hier genau richtig!

Fazit: Bestwertung sind 10 Masskrüge
Klos:
Location:
Personal:
Sicherheit:
Erreichbarkeit:
Party:

 

Ausführlicher Test  
Ankunft  
Eingang? In den Club geht es nach unten – also sind erstmal jede Menge Stufen zu bewältigen. Und: alle Stufen haben die gleiche Höhe – sollte uns das nicht so vorkommen, liegt es an uns; der Architekt hat nichts falsch gemacht!
Türsteher (Stimmung? Streng? Was muss ich beachten?): Einige wirken sehr streng und lachen auch nicht wirklich viel, andere dagegen sind wirklich äußerst nett und hilfsbereit, setzen einen sogar kurzfristig auf die Gästeliste und quatschen auch mal im Tanzbereich mit den Leuten. Also: selbst wenn man ohne Freunde kommt: irgendeinen zum Quatschen findet man immer…*lach*…den Türsteher halt…
Garderobe – Wartezeit beim Abgeben bzw. Abholen? Nicht lange. Sowohl beim Abgeben als auch beim Abholen.
Location  
Wieviele Räume? Wie groß? Groß. Zwei Räume.
Wie voll ist es? Eigentlich immer sehr voll. Trotzdem verteilt sich die Menge sehr gut – es wird nie ZU eng.
Kann ich mich irgendwo festhalten? Anlehnen? Braucht es nicht – es ist ja sehr voll…obwohl in dem größeren Raum eine klasse „Reeling“ um den DJ war, wo man sich super einhackeln konnte. Die Stehtische wackeln etwas – zum Festhalten nicht wirklich geeignet. Dafür aber nette Türsteher und Chefs – eine Dame wurde direkt von oben bis hinter die Bar getragen – das nenne ich Service…*lach*
Wie viele Bars gibt es? Mit Barhockern? Ich habe 4 Stück gezählt. Sollten es mehr sein, dann habe ich sie nur nicht bemerkt, weil ich irgendwo zwischen Bar 1 und Bar 4 hängengeblieben bin.Barhocker – ja. Konnte bisher auch immer einen ergattern. Scheinen also genug da zu sein, Gewalt brauchte ich bisher nicht anzuwenden.
Stehtische? Mit Hocker? Alles vorhanden. Zum Glück. Irgendwann tun die HighHeels nunmal weh.
Sitzplätze? Nur mit Flasche oder großer Bestelllung? Oder mit Reservierung? Bereits erwähnte Barhocker. Ansonsten: Es waren definitiv noch Hocker da, die um einiges bequemer ausgesehen haben als unsere Barhocker. Aber: wer geht schon zum Sitzen in so einen Laden??? Entweder draußen liegen oder drinnen tanzen. Jawohl.
Möglichkeit, mich hinzulegen? Ist das dann gefährlich? Schwierig. Ich hätte mich nirgends dort hingelegt. Zum Liegen und Ausruhen also besser nach draußen gehen…oder sich rumtragen lassen.
Gefährliche Stolperstellen, Stufen, Schwellen oder Absätze? Beleuchtet oder farblich markiert? Von einem Raum in den anderen muss man drei Stufen bewältigen – das ist kompliziert und gar nicht so einfach. Leider kann man sich nicht einfach hinsetzen und hochrobben – dafür ist es einfach zu voll. Und irgendwie hängt man ja an seinem Leben.
Tanzfläche/Musik  
Größe der Tanzfläche? Supergroß – hier hat wirklich jeder Platz für seine individuelle Tanzdarbietung 😉
Räumliche Lage der Tanzfläche? In beiden Räumen zentral und mittendrin. Trotzdem kommt man überall einigermaßen gut durch. Besonders toll: im großen Tanzbereich gibt es hinten beim VIP-Bereich ein Podestl, das so super belüftet ist, dass immer ein herrlich kühler Luftzug durch die Tanzenden weht – nicht nur, dass einem unangenehme Ausdünstungen mancher Möchtegern-Tanzprofis erspart bleiben, nein, auch man selbst kommt so nicht ins Schwitzen.
Darf ich auf Bänken, Stühlen, Bars tanzen? Auf den Boxen? Wo sonst noch? Laut Nachfrage beim Türsteher: nein. …Mist. *lach*
Welche Musikrichtung? Im einen Raum lief House und Elektro. In dem anderen lief eine ziemlich bunte, aber wirklich außerordentlich gute Mischung. Selbst mein superkritischer Schatz in Sachen „Tanz-Musik“ war hellauf begeistert…
Mitsingen? Man kann. Im House-Bereich vielleicht etwas schwierig – aber so mancher ist ja im angeheiterten Zustand zu kaum denkbaren Glanzleistungen in der Lage.
Musikwünsche? Laut Geschäftsführer kann man sich natürlich jedes Lied wünschen – wird gespielt. Na, da bin ich ja mal gespannt, wenn ich mir nächstes mal die Spider Murphy Gang wünsche…
Sanitär  
Wie viele Toiletten? Wartezeit? Innerhalb der Katakomben und Irrgänge wurden wir auf eine Toilette direkt neben der Garderobe geschoben, in der sich nur 2 Klos befanden. Warten musste ich aber trotzdem nie. Direkt beim Eingang nochmal ein Klo mit 4 (oder waren es 5?) Kabinen. 2 verschiedene Toiletten für Frauen – innovativ! Mein Lob! Da verteilt sich der Wahnsinn etwas…
Hygiene? Kann ich mich hinsetzen? Ärztliche Empfehlung: auf fremden Klos niemals hinsetzen. Bitte merken. Falls es nicht mehr anders geht, weil man sonst kopfüber mit der Stirn an die Türe knallt (dieses verdammte Gleichgewicht!): Klobrille vorher mit Klopapier auslegen.
Boden – zum hinsetzen, hinlegen? Ok. Hinsetzen auf den Boden wäre allemal gegangen. Alles sauber soweit. Weitgehend zumindest …Wer also gerne im Klo rumliegt oder rumsitzt, sollte vorher halt erst etwas genauer schauen, wo er gelandet ist.
Platz in den Kabinen? Passen wir auch zu dritt oder viert rein? Zu dritt hätten wir schon reingepasst, das Notdurft-Verrichten wäre dann allerdings etwas kniffelig geworden. Zu zweit geht es allemal, aber auch etwas eng.
Toilettenpapier/Handtücher? Im kleinen Klo gab es in einer der Kabinen kein Klopapier – und das, obwohl die Klodame direkt vor der Türe saß und auch mitbekommen hat, dass regelmäßig ein Mädel von drinnen nach Papier geschrien hat. Handtücher bekamen wir dann immerhin von ihr etwas widerwillig über den Gang gereicht. Innen im Klo gab es keine. Aber was wäre das Leben ohne ein klein wenig Action.
Ratschfaktor? Ich habs versucht, hat aber nicht geklappt. Na. dann rede ich halt mit mir selbst…
Spiegel? Ganzkörperspiegel? Je über den Waschbecken. Mitgedacht: im größeren Klo auch ein separater Spiegel abseits der Waschbecken – die Reinlichkeitsfanatiker behindern einen also nicht beim Nachschminken.
Gefährliche Stolperstellen, Stufen oder Absätze? Ich kann mich nicht entsinnen. Alles verlief beängstigend glatt.
Personal  
Barpersonal? Mit kleinen Ausnahmen alle sehr freundlich. Nicht zu vergessen: die Mädels an der Kasse – eine besser als die andere!
Wartezeit auf einen Drink? Im kleineren Raum standen wir geschlagene 40 Minuten an der Bar, in der wir geflissentlich ignoriert wurden. Erst mit Hilfe eines neben mir stehenden und wild fuchtelnden Typs bekamen wir schließlich unsere Getränke…während ich schon halb ausgetrocknet war.Ansonsten ging es aber wirklich immer recht flott. Bis auf das eine Mal keine Beschwerden.
Bedienung nur an der Bar oder auch außerhalb? Nur an der Bar. Aber es gibt ja genug Bars.
Sonstiges  
Wie weit ist es zum nächsten Fastfood-Laden? Wo kriege ich schnell was zum Futtern her? Brauchma need. Wem Hunger hat, sollte bei Aslan einkehren und sich zum „Aufsaugen“ ein Stück Pizza genehmigen.
Abreise  
Ausgang gut beschildert und gut zu finden? Als wir gehen wollten, habe ich mich wieder verlaufen, steuerte total in die falsche Richtung. Dadurch, dass wir beim Reingehen durch die Katakomben geschleust wurden, hatte ich jegliche Orientierung verloren…Irgendwie und dank der mittelprächtigen Orientierung meiner Freundin haben wir es letztendlich doch zu Garderobe und Ausgang geschafft.
S-Bahn/ U-Bahn? Wie weit? Am Stachus – weiter Weg, besonders mit hohen Schuhen…
Taxen? Wie viele? Direkt vor der Türe. Es standen auf jeden Fall einige da. Weit ist es nicht, wenn man den Ausgang denn mal gefunden und die Treppen nach oben bewältigt hat. Dann nur noch über den Fußweg und – schwups – ist man im Taxi.

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