LANGE NACHT DER MUSIK – eine Nacht, 400 Konzerte

LANGE NACHT DER MUSIK – eine Nacht, 400 Konzerte

Am Samstag, den 4. Mai feiert München zum 20. Mal „Die Lange Nacht der
Musik“! Über 100 Spielorte sind wieder mit dabei, vom großen Konzertsaal bis zur kleinen Kneipe, Restaurants, Clubs, Hotels, Kirchen, Museen und sogar Ämter – die Vielfalt ist das Merkmal der Langen Nacht der Musik. Auf dem Programm stehen Konzerte aller erdenklichen Genres und Formate – Klassik und Oper ebenso wie Rock, Pop, Jazz, Electro, Italopop, Swing oder Volksmusik.
Diese einmalige Mischung aus bekannten Größen, Stars von Morgen und vielen Überraschungen lockt jedes Jahr über 20.000 Besucher an.

Die Programmauswahl

Auch dieses Mal hat man wieder die Qual der Wahl:

lange nacht der musik 2019 teaser

Los geht’s um 20 Uhr. Bereits vorab starten kann man um 19 Uhr in der größten Lange Nacht-Spielstätte, dem Gasteig, der sein großes Repertoire in allen Sälen und Foyers zeigt, mit einem Besuch der Oper Tosca in der Bayerischen Staatsoper oder einem Last-Minute-Tanzkurs im Vintage Club. Swing und Jazz gibt es im Staatstheater am Gärtnerplatz, während in der Hochschule für Musik und Theater Studierende ihr Können zeigen.

Mit dabei sind viele weitere bekannte Münchner Musik- und Theaterbühnen wie das Münchner Künstlerhaus, der Akademische Gesangverein, das Park Café, das Theater Drehleier, das Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt oder das Einstein Kultur & der Jazzclub Unterfahrt: Acts zwischen Soul, Jazz und Pop spielen hier abwechselnd.

In den kleinsten Lange Nacht-Spielstätten, der Rockbox Bar und dem tekkelclub, treffen sich feierlaunige Rockfans, während im Oskar Maria im Literaturhaus eine Gypsy-Swing-Party vom Gitarrentrio bis hin zum Quintett mit Bläsern und Gesang die Zuhörer begeistern wird. Von hier warten in greifbarer Nähe Spanische Nächte im Instituto Cervantes, Donnerbalkan im Donisl, Rock im Ratskeller oder junge, wilde Volksmusik und Gstanzl-Singen von MiaSpuinOiz im Gasthaus Isarthor.

Publikumsmagneten sind auch die zahlreichen ungewöhnlichen Spielorte: In der stimmungsvoll beleuchteten Stadtsparkasse München im Tal geben sich die Münchner Symphoniker die Ehre, beginnend mit vollem Orchester, Kammermusikformationen über Swing bis hin zur Band Dreiviertelblut, die zu später Stunde zusammen mit dem Orchester in kleiner Besetzung auftritt. Die ZAV-Künstlervermittlung und die Arbeitsagentur München zeigen, welche ungeahnten Schätze sich in der Arbeitsvermittlung verbergen, und sogar das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration öffnet seine Pforten für das Publikum und lässt Ensembles des Polizeiorchesters Bayern spielen. Im Müller’schen Volksbad, wo sonst nur Wasserplätschern zu hören ist, gibt es eine Chornacht, und im eigens umgebauten Foyer der GEMA sorgen prämierte Newcomer für Stimmung.

Nachwuchsförderung wird auch in der Alten Rotation im Pressehaus an der Paul-Heyse-Straße großgeschrieben, und wer schon immer einmal wissen wollte, was eine „Silent Disco“ ist, der sollte unbedingt in der Buchhandlung Hugendubel am Stachus vorbeischauen. Für Kurzweil ist auch im Lost Weekend in der Schellingstrafle gesorgt: Vier internationale Bands wechseln sich ab, beginnend mit „psychedelic Pop“ bis zu „surreal Electronica“.

Viele Spielorte sind heuer neu dabei: das MUCA – Museum of Urban and Contemporary Art feiert Musiknacht-Premiere, ebenso die Kirchen St. Elisabeth und St. Willibrord, die Weinbar Lump, Stein und Küchenmeister im Alten Hof, das Restaurant Irmi, der Harman Store Munich sowie die Buchhandlung Wortwahl Buchkultur in der Reichenbachstraße, wo man auf Akkordeon, Bass und Schlagzeug trifft.

Feiern kann man in dieser Nacht übrigens auch an einer der feinsten Adressen der Stadt, im Night Club des Hotels Bayerischer Hof: Bis zum Morgengrauen kann man hier bei der Open-End-Party die Nacht ausklingen lassen.

Shuttlebusse und Tickets

Für den nötigen Schwung zwischen den Konzerten sorgen übrigens eigens eingerichtete Shuttlebusse der MVG, die alle Spielorte miteinander vernetzen.

Es gibt vier unterschiedliche Bustouren (Zentrum, Schwabing, Ost, Südwest), die im 10-Minuten-Takt am Knotenpunkt Odeonsplatz starten. Beginnen kann man am Ort seiner Wahl. Jeder kann sich seine Route je nach Geschmack zusammenstellen, seine Lieblingsband anhören oder sich spontan treiben lassen und neues Terrain betreten.

Das Lange Nacht-Ticket kostet 18 Euro und gilt als Eintrittskarte in alle beteiligten Institutionen sowie als Fahrkarte für die Shuttlebusse der MVG.

Das detaillierte Programm und alle Informationen rund um die Musiknacht gibt es auf www.muenchner.de/musiknacht

Foto Copyrights: Stephan Rumpf

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