Iron Maiden – Trommelfell-Feuerwerk auf dem Königsplatz

Iron Maiden – Trommelfell-Feuerwerk auf dem Königsplatz

Rockavaria! Endlich wieder Festival-Zeit in München. Und das mitten in der Stadt.
Schauplatz: Königsplatz.
Auf die Ohren: Iron Maiden.
Mit der Erkenntnis: purer, altbewährter, handgemachter Rock mit Legenden des Heavy Metal funktioniert perfekt inmitten der Atmosphäre des antik anmutenden Isar-Athens.
Fette Gitarrenriffs, Pyrotechnik de luxe, imposante Bühnenbilder und nicht totzukriegende Musiker auf spielerisch höchstem Niveau ließen die Absage der Toten Hosen als Headliner für den zweiten Rockavaria-Tag schnell in Vergessenheit geraten. 

Iron Maiden Rockavaria MHubner
Foto @ Bayrische Quadratratschn / M. Hubner

Für den Headliner-Auftritt der „Eisernen Jungfrauen“ am Samstag, den 09.06.2018, klarte der Himmel über dem geschichtsträchtigen Münchner Königsplatz wieder auf – aber auch der Regenschauer zuvor hatte die auf ihre Helden wartenden Fans nicht abschrecken können. Was mit Sicherheit auch an den anderen Bands des Tages gelegen haben mag; die Fans zeigten sich begeistert von der Zusammenstellung des Line-Ups.

Ein kurzer Blick über den gut gefüllten Festival-Bereich ließ aber freilich keine Vermutung offen, auf wen hier so gut wie jeder hinfieberte: „Iron Maiden“-Shirts, -Kutten und -Westen, so weit das Auge reichte. Um Punkt 21 Uhr betrat die Band die Bühne – begleitet von einem riesigen Weltkriegs-Flieger, der in der Mitte der Bühne über den Musikern schwebte. Alleine optisch inszenierten die Rocker ihre Songs imposant und eindrucksvoll: das stetig wechselnde Bühnenbild ließ keine Langweile aufkommen … ganz so, wie man es von den Metal-Heroes gewohnt ist.

Iron Maiden Rockavaria MHubner
Foto @ Bayrische Quadratratschn / M. Hubner

Bis 23 Uhr bebte der Königsplatz unter der Herrschaft der Briten, die trotz ihres nicht mehr ganz jugendlichen Alters unfassbar aktiv und präsent auf der Bühne daherkamen. Da standen sie den weitaus jüngeren, vorangegangenen Bands in nichts nach – im Gegenteil. Bruce Dickinson und Co. gaben Gas, als ständen sie am Anfang ihrer Karriere: ungebremst, laut und so voller Power, dass auch das Publikum bereits ab dem ersten Song vom Maiden-Fieber infiziert war. Der Sound war – trotz anfänglicher Befürchtungen aufgrund möglicher Lautstärke-Beschränkungen – gut, und die Setlist funktionierte. Iron Maiden vergaßen selbstverständlich ihre von den Fans geliebten Klassiker nicht und brannten mit Songs wie „Fear of the Dark“ oder „Aces High“ regelrechte Trommelfell-Feuerwerke ab. Neben den großen Hits gab es aber auch genug Raum für die unbekannteren, geheimen Lieblingssongs, die die hartgesottenen Fans mit Headbangen und lautstarkem Jubel feierten.

Iron Maiden Rockavaria MHubner
Foto @ Bayrische Quadratratschn / M. Hubner

Und während es dunkel wurde über den Propyläen des Königsplatzes, wurden Band und Publikum immer mehr eins. Tausende nackter Arme reckten sich im Takt in die Höhe – und selbst der etwa 14jährige Teenager rockte mit seinem Vater ausgelassen zu Songs aus den 80er Jahren. Iron Maiden verbindet Generationen – genauso wie die Atmosphäre von lautem Heavy Metal und den antiken Säulenhallen des Königsplatzes. „Always look on the bright side of life“ – so beschlossen Iron Maiden, wie jeden ihrer Auftritte, auch das Konzert in München. Das lässt sich leicht umsetzen, nach einem so gelungenen Konzertabend wie diesem.


In unserer Galerie findet ihr die Impressionen zum Konzert von Iron Maiden auf dem Rockavaria Festival 2018:

Foto Copyrights: Bayrische Quadratratschn / Martin Hubner

Mit Dank an Global Concerts/Rosenheim Rocks und Iron Maiden für die Zusammenarbeit

 

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