Feuer in der Olympiahalle – Slayer auf Abschiedstour

Feuer in der Olympiahalle – Slayer auf Abschiedstour

Wenn eine Trash Metal Band in den Ruhestand geht, dann brennt die Hütte. So zumindest bei Slayer am 29.11.2018 in der Münchner Olympiahalle. Für ihre Abschiedstour ließen sich die Legenden des Metals nicht lumpen und fuhren neben hochkarätigen Supportbands eine gewaltige Show mit all ihren Hits auf. 

Mit drei Vorbands touren Slayer zu ihrem Abschied durch Europa. Der Metal-Fan soll schließlich in bester Stimmung sein, wenn die Kult-Band gegen 21:30 Uhr die Bühne betritt. Neben „Obituary“, die in der Szene gerade sehr gehypt werden, stehen mit „Anthrax“ und „Lamb of God“ am vergangenen Donnerstag Abend zwei Bands auf der Bühne, die getrost auch selbst als Headliner unterwegs sein könnten. Das Publikum bekommt also ordentlich etwas geboten, und den Supportbands gelingt es bestens, die Spannung für die Metallegenden „Slayer“ auf den Höhepunkt zu treiben.

Bereits das Intro mit Feuerfontänen und Lichtshow verspricht: heute wird die Olympiahalle abgerissen! Mit ihrem ersten Song „Repentless“ starten Tom Araya und Co. dann in ein musikalisches Best-Of aus über 30 Jahren Trash Metal-Geschichte. Gesanglich und instrumental leisten sich die routinierten Metaller keinen Patzer, im Gegenteil: was man an diesem Abend zu hören bekommt, ist ausgezeichneter Sound gepaart mit exzellenter visueller Darstellung. Gequatscht wird nicht viel, lieber gibt man der Musik mit 19 Songs ihren Raum; 19 Songs, die mit Sicherheit unter den besten der Bandgeschichte rangieren. Von Abschiedsstimmung erst mal keine Spur: mit brachialer Lautstärke bleiben Slayer selbst nach dem Konzert noch lange im Ohr (und das nur positiv). Beendet wird jedes ihrer Konzerte mit der Huldigung „Angel of Death“ an Jeff Hanneman, der 2013 verstorben ist. Wer früher gegangen ist, verpasst nach diesem Abschluss den vielleicht emotionalsten Teil der „Show“, als Tom Araya ohne Worte auf der Bühne stehen bleibt, sich mit einem Lächeln bedankt und die Stimmung in sich aufsaugt.

Blöd, wenn man Slayer nach diesem Konzert erst richtig für sich entdeckt hat … aber wer weiß, vielleicht gibt es ja sogar mehrere Abschiedstourneen. 😉 Hin oder her: wer noch die Möglichkeit hat, sich Slayer im Rahmen dieser Tour anzusehen, der sollte dies auf keinen Fall verpassen.

Slayer München

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