Ein Wirtshaus wie früher – das neue Wiesn-Zelt „Zur Schönheitskönigin“

Ein Wirtshaus wie früher – das neue Wiesn-Zelt „Zur Schönheitskönigin“

Zur SchönheitsköniginDas Wirtepaar Gerda und Peter Reichert hat erneut mit seinem Kulturkonzept für das Oktoberfest überzeugt. „Wir wollen eine Lücke schließen, und zwar die der Münchner Volkssänger- und Musikantenzunft um 1900 bis jetzt. Kunsthistorisch gesehen ein Muss für die Oide Wiesn.“ Traditionsbewusst und trotzdem jung und sympathisch wollen sie die Atmosphäre mit den besten Volkssängern und Wirtshausmusikanten Bayerns erlebbar machen; in einem Wirtshaus wie früher. Volkssänger, Komiker, Varieté, Kabarett, Brettl-Lieder und Couplets sind die Schlagworte. Die Vorbilder Bally Prell, Papa Geis, Weiß Ferdl, Karl Valentin u.v.m. erinnern an die Blütezeit der Volkssänger und Kabarettisten, deren Stücke im Zelt „Zur Schönheitskönigin“ wieder aufleben sollen.

Die Wirtin Gerda Reichert hat ihre ersten gastronomischen Erfahrungen im Münchner Hofbräuhaus gemacht. Ihre Brüder betreiben noch heute das berühmte Wirtshaus. Peter Reichert ist als begeisterter Musikantenwirt bekannt. Er gründete die Ebersberger Tanzlmusi und spielt mit den Schreinergeigern zusammen. Sie führen neben einer Cateringfirma in München den traditionsreichen Seehof am Ammersee.

An jedem Eck a Gaudi – für‘s Volk mit dem Volk

Künstlerischer Leiter: Jürgen Kirner

Ein Zelt des Gesangs, dafür sorgt Jürgen Kirner von der Couplet AG als künstlerischer Leiter. Die Gäste werden im Programm eingebunden. Vom Couplet Vortrag bis zum Singen beliebter Lieder der „guten alten Zeit“ und den Gassenhauern von heute. Täglich gibt es Brettl-Spitzen live und die Wahl einer Schönheitskönigin. Beim Nachwuchswettbewerb „Jetzt sing i“ – suchen sie zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk die besten Interpreten.

Schönheitskönigin, als Sinnbild für die bayerische Selbstironie. Die Frauen werden zu Schönheitsköniginnen geehrt. Bally Prell (1922-1982) mit ihrem Lied „Schönheitskönigin aus Schneizlreuth“, die für das Wirtepaar eine Ikone ist und sich in die Herzen der Münchner gesungen hat, gibt dem Zelt seinen Namen.

Ein Wirtshaus wie früher – mitten auf der Wiesn!

Das „Original Münchner Volkssängerzelt Zur Schönheitskönigin“ wird eine Bierbude der damaligen Zeit:
Fachwerk, Pagodenhimmel und Herzlichkeit. Die Kellnerinnen bedienen die Gäste im damals üblichen Gewand, lange Kleiderröcke mit weißen Schürzen, die Männer tragen Gilet-Weste und Joppe. Bedient werden 690 Plätze im „Wirtshauszelt“ und 200 im Biergarten.

Wirtsleute Gerda und Peter Reichert

Bio-Giggerl, Hechtenkraut, die Leibspeise von König Ludwig II, sowie u.a. Roastbeef, Rinderfilet, Zander aus dem Ammersee und Starnberger Renke werden neben vegetarischen und veganen Gerichten serviert. Ein besonderer Höhepunkt sind die Spezialitäten der Münchner Kronfleischküche. Saures Kalbslüngerl, Rinderzwerchfell, u.v.m. werden nach alten Rezepten mit neuen Ideen geschmort und serviert. Hofbräu München liefert dazu das typisch vollmundige Oktoberfestbier (6,3%) in Holzfässern, das in Keferlohern ausgeschenkt wird.


Mehr Infos: www.zur-schönheitskönigin.de

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