Brass Wiesn 2017 – a Fetzngaudi war des!

Brass Wiesn 2017 – a Fetzngaudi war des!

Ach, die Brass Wiesn! Seit fünf Jahren steht mit dem Blasmusik-Festival jeden Sommer ein absolutes Highlight in den Startlöchern. Gemütliche Atmosphäre, Almhütten, Bierzelt, urige Verkaufsstände, Lagerfeuer und freilich jede Menge Musik machen das Festl zu einem rundum herrlichen Vergnügen. Wir können es jedes Jahr kaum erwarten … und waren deshalb auch 2017 wieder dabei!

Auch die hartgesottenen Festivalgänger sind sich einig: ein so schönes Festival wie die Brass Wiesn hat man selten erlebt. Das mag an der guten und friedlichen Stimmung liegen – denn hier tummeln sich nicht nur Musikfans, sondern auch Familien mit Kindern, Ältere und Jüngere, Blasmusik-Freunde und Trachten-Fans.

brass-wiesn-8Das Areal lädt zum Verweilen und Wohlfühlen ein. An jedem Eckerl gibt es etwas zu entdecken: die Mädels von „Fesch mit Trash“ zum Beispiel, die ihren Kronkorenschmuck dort anbieten. Oder das Team von „Mei Bier“, das die durstigen Festivalbesucher mit Maßkrugmarkierungen aus Leder oder Schlüsselanhängern versorgt. Am Stand von „Just Music“ wurde um die Wette geblasen – also auf Blechblasinstrumenten. Shirts, Kappen, Gürtelschnallen – freilich alles ein bisserl bayerisch, mal mit Augenzwinkern, mal furchtbar ernst gemeint. Und wer mutig (oder angetrunken) genug ist, kann sich auch gleich noch ein Piercing irgendwo durchjagen lassen. Alleine um des Stöberns willen macht die Brass Wiesn Spaß. (unten im Video seht ihr unsere Impressionen übrigens in Wort und Bild)

brass-wiesn-9Und dann gibt es da ja auch noch die Versorgung des leiblichen Wohls. Auch hier bekommt man so ziemlich alles, was das Herz begehrt, wenn man schon ein paar Maß Bier intus hat. Aber wenn man auf ein bayerisches Blasmusik-Festival geht, dann will man eigentlich auch etwas Bayerisches essen. Deswegen haben wir uns ein knuspriges Hendl mit Pommes gegönnt – und der Preis von 9,60 Euro war dafür durchaus fair! Futtern kann man entweder im grünen Gras, am Hang im hinteren Teil des Festivalgeländes, der abends romantisch beleuchtet und auf dem ein Lagerfeuer entzündet wird … oder zum Beispiel im Biergarten der Almhütte. Da kommt Wiesn-Feeling auf. Oder zumindest die Erinnerung an den letzten Wanderausflug, nach dem man in einer urigen Hütte eingekehrt ist. Drinnen spielen unterdessen immer wieder andere Bands auf. Da wird gecovert, da werden Wiesn-Hits geschmettert und da rocken die Kapellen mit Ziach, Trompete, Posaune und Tuba um ihr Leben. Aufgespielt haben da zum Beispiel die „Großstadt Boazn“, die ihr Euch unbedingt mal auf den Radar ziehen solltet.

Ein Bierzelt gibt es natürlich auch – was wäre ein Blasmusik-Festival auch ohne wildes und lautes Gegröle in einem rautenbehangenen Bierpalast. Wir haben da die „Tegernseer Tanzlmusi“ gesehen – und die sind ja immer einen Abstecher in die wildesten Gefilde wert.

brass-wiesn-7Das Line-Up auf der Hauptbühne konnte sich auch dieses Jahr wieder sehen lassen: DeSchoWieda, dicht & ergreifend, Haindling oder Moop Mama gaben sich die Ehre und heizten dem Publikum so richtig ein. DeSchoWieda wollte ich unbedingt einmal live sehen; und das hat sich definitiv gelohnt! Ihr kennt die Jungs  von ihren bayerischen Coverversionen angesagter Hits; aber auch ihre Eigenkompositionen können sich sehen/hören lassen. Das Konzert hat mir narrisch Spaß gemacht. Bei „dicht & ergreifend“ gab es dann mächtig Beats auf die Ohren. Mit ihrem bayerischen Rap, unterstützt von einer Posaunistin, wurde es dann richtig „wuid“. Und ich muss sagen: im Vergleich zum letzten Mal, als ich die Burschen live gesehen habe, hat sich nochmal viel getan! Ich hatte drei Tage später immer noch den „Ghetto Ghetto Ghetto di nix o“ (oder so ähnlich zumindest)-Ohrwurm in meinen Gehirnwindungen. Tiptop! (Reinhören in die Konzerte könnt ihr unten im Video!)

Rundumadum ist die Brass Wiesn ein herrlich griabiges Vergnügen – und wir werden nächsten Jahr auf jeden Fall auch wieder am Start sein. Schwör!


Mehr Infos:

Webseite Brass Wiesn: http://www.brasswiesn.de

Early Bird Tickets fürs nächste Jahr: http://www.brasswiesn.de/index.php?PageID=4&NewsID=113

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